Freitag, 27. Juni 2008

Und immer wieder Fussball...

Momentan passiert wohl wirklich nix anderes mehr. Der dauerhafte Regen und die kühlen Temperaturen halten mich momentan von jedem Strand fern und ich bin immer häufiger in der Sports Academy. Am Mittwoch war es also wieder soweit. Ich hatte zur Abwechslung mal den ganzen Tag frei, aber da niemand dieses Vergnügen mit mir teilte, da es den ganzen Tag geregnet hat und kalt war, blieb mir nix weiter übrig, als zu Hause zu bleiben, mich zu langweilen und auf den Abend zu warten.
Gegen 17 Uhr traf ich dann auch Johanna. Sie ist Finnin und ich habe sie vor Ewigkeiten hier in Helsinki kennengelernt, dann aber wieder aus den Augen verloren. Aber wie das so ist, in dieser "großen" Stadt, man trifft sich zwangsläufig immer mal wieder und so traf ich sie denn auch vor ein paar Tagen ganz zufällig im Kamppi. Aber es war schön, sie nach der langen Zeit mal wiederzutreffen.
Dann war es endlich soweit! Zeit meine Juni-Lieblingsbar zu besuchen. Ich war um kurz nach acht dort und es war schon richtig voll. Zum Glück hatte Alia ein paar Plätze freigehalten. Was mir aber auch nicht soviel nutzte, da ich mich später zu Jens verabschiedet habe, der mit einem Arbeitskollegen dort war. Kurz vor neun kamen dann auch Josh und Jana noch hinzu. Da waren wir ja wieder komplett - die Juhannustruppe. Aber wir mussten stehen, denn in der Bar war echt kein Platz mehr. Selbst im Stehen wurde es leider ziemlich eng. Vor uns standen viele Türken, die auch nicht immer so ruhig blieben. Zum ersten Mal war ich richtig froh, dass wir an diesem Abend fast ausschliesslich auf Englisch kommunizierten und die Türken somit nicht wussten, dass wir ebenfalls Deutsche sind. War schon ein wenig krass wie die anfingen, sich zu kloppen. Zum Glück fiel dann bald das Bild aus und sie hatten andere Dinge, um ihren Dampf abzulassen. Aber die beiden Türken vor uns waren echt eklig. Diese schmierigen Haare. Gemein wie ich bin, wollte ich diese ein wenig verschönern. Mir fiel wieder meine Milch ein, die wir beim Viertelfinale getrunken haben. Die würde sich doch wunderbar in den Haaren machen. In Jana und Josh fand ich auch noch begeisterte Mittäter. Jana meinte Jogurth wäre noch besser und Josh wollte sogar Ice cream nehmen. Ja solche Gedanken stecken an, aber wenn man diese Haare sieht, muss man was dagegen tun.
Schade war, dass niemand von uns den Schlusspfiff sehen konnte. Zum Glück bekamen wir noch das letzte Tor mit, aber direkt als der Ball im Netz war, brach die Verbindung endgültig zusammen. So erfuhren wir dann nur übers Internet (moderne Technologie macht es möglich) wie das Spiel ausging. Die Türken zogen sofort ab, wir blieben noch ein wenig, tranken in letztes Bier und gingen dann mal wieder gegen 1 Uhr nachts nach Hause.
Sonntag wird sich dann wohl alles dort vereinigen. Schon jetzt kannte ich soviele Leute in der Bar. Weiß schon gar nicht mehr, mit wem man zuerst reden soll. :-) Aber am Sonntag werden wir alle zusammen feiern, egal wie das Spiel auch ausgehen mag.

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